Hermann Gassner dominiert erneut nach Belieben

Auch die zwölfte Ausgabe der „ADAC Oster-Rallye 200 plus“ des Autosportclubs Tiefenbach bestach durch gewohnt professionelle Organisation des Ausrichterteams um Rallyeleiter Christian Altmann. Das qualitativ sehr hochwertige Starterfeld bot den knapp 4000 Zuschauern an den Strecken einen heißen Kampf um die Plätze. Ein Team allerdings ließ von Anfang an keinen Zweifel aufkommen: Hermann Gassner jun. und Copilotin Ursula Mayrhofer auf ihrem Mitsubishi Lancer Evo 8, dominierten die Oster-Rallye nach Belieben und gewannen sie nach sechs Bestzeiten mit einem Vorsprung von über 1:30 Minuten.

Dahinter entbrannte ein heißer Kampf um die Podestplätze. Ein erstes Ausrufezeichen setzten dabei auf der ersten Wertungsprüfung (WP) Werner Jetzt und Beifahrerin Ramona Kees auf Fiat 131 welche noch vor den beiden BMW M3 von Werner Mühl/Sebastian Kröniger und Jürgen Geist/Pirmin Winklhofer zunächst einmal den zweiten Platz belegten. Auf WP zwei, dem 14 km langen Zuschauerrundkurs „Gotting“, zeigten dann aber die BMW M3’s, wo es lang geht. Platz 2 hinter Gassner jun./Mayrhofer belegten hier Geist/Winklhofer vor Fritz Köhler und Petra Hägele. Ebenfalls eine sehr starke Leistung bot der junge Regensburger Maximilian Koch mit Copilot Stefan Weigel auf Subaru Impreza WRX STI. Nach dem sechsten Platz auf WP 1 belegten sie in „Gotting“ den vierten Platz vor Rudolf Reindl/Michael Ehrle (Mitsubishi Lancer Evo 8) und Mühl/Kröniger.

Auf WP drei zeigte das stärkste österreichische Team mit Reinhold Neulinger/Markus Pötscher (Mitsubishi Lancer Evo 3) sein Können und belegte hinter Gaßner und Reindl den dritten Platz. Zur Halbzeit führten Gassner jun./Mayrhofer bereits mit einem Vorsprung von über 40 Sekunden, allerdings waren sie mit der Reifenwahl nicht ganz zufrieden und nutzten die Gelegenheit der Rallye 200 plus, um im Regrouping die Reifen zu wechseln. Auf den Plätzen folgten nach 25 von 50 gefahrenen Wertungskilometern Geist/Winklhofer vor Reindl/Ehrle und Köhler/Hägele sowie Koch/ Weigel.

Die zweite Schleife zeigte ein unverändertes Bild an der Spitze: Hermann Gassner jun. konnte mit neuen Reifen sogar nochmals zulegen und gewann auch die restlichen WP’s bei sicher nicht letztem Risiko mit großem Vorsprung. Dahinter wurde es aber nochmals richtig eng. Nach zwei zweiten Zeiten auf WP 4 und 5 von Köhler/ Hägele rutschten sie Geist/Winklhofer vor der letzten WP bis auf 0,7 Sekunden auf die „Pelle“. In einem Wimpernschlag-Finale konnten Geist/Winklhofer nach Zeitgleichheit auf der „letzten“ ihren Vorsprung verteidigen und wurden somit zweiter vor Köhler/Hägele. Für Reindl/Ehrle blieb nach einer sehr starken letzten WP, auf der sie die zweitbeste Zeit fuhren, am Ende mit nur 1,1 Sekunden Rückstand auf Köhler/Hägele der etwas undankbare vierte Platz im Gesamtklassement.

Auf Rang 5 kamen dann Werner Jetzt/Ramona Kees im bärenstarken Fiat 131 ins Ziel bei der Fa. Gienger, welche ihre Klasse H14 vor den Lokalmatadoren Florian Plöchinger/Fred Winklhofer (VW Golf II) und Karl Schafhauser/ Sandra Hauner gewannen. Auf Platz 6 und 7 fanden sich nach starkem Beginn die BMW M3 Compact Piloten Mühl/Kröniger und Maximilian Koch/Stefan Weigel (Subaru) wieder, vor dem schnellsten österreichischen Team Neulinger/Pötscher auf Platz 8.

Die mit 33 Startern teilnehmer-stärkste Klasse F/N 8 entschied Christian Allkofer mit Beifahrerin Kathi Götzenberger (Renault Clio Ragnotti) für sich. Sie hatten im Ziel knapp 15 Sekunden Vorsprung auf Max Schmid/Daniel Scharf (Peugeot 306) und Josef Haagn/Martin Robeis (BMW 318is).

Gruppensieger bei den „historischen“ Boliden wurden das zweitbestes österreichisches Team im Gesamtklassement Gerald Rigler/ Martin Roßgatterer (Mitsubishi Lancer Evo 3). Die Gruppe G der seriennahen Fahrzeuge gewannen Jürgen Bachhäubl/Julia Götzl (Mitsubishi Evo 9). Aus regionaler Sicht bestachen Daniel Pauli/Lisa Brunthaler (MSC Röhrnbach) als Gewinner der Klasse F/N 3 B (Gesamt Rang 13) sowie Raffael Sulzinger/Barbora Holicka (MSC Dreiburgenland) als Schnellste der Klasse H13 (Gesamt Rang 21). Die Ergebnisse:

Gruppe H/Klasse 16: 1. Herman Gassner jun./Ursula Mayrhofer, Mitsubishi Lancer Evo VIII 27:13,9 Minuten; 2. Rudolf Reindl/Michael Ehrle (NAC Neumarkt) Mitsubishi Lancer Evo VII 28:47,9; 3. Günter und Christoph Königseder (Österreich) Lancia Delta Integrale 31:27,3.

Gruppe H/Klasse 15: 1. Jürgen Geist/Pirmin Winklhofer BMW E36 28:45,7; 2. Fritz Köhler/Petra Hägele (HMC Öhringen) BMW M3 28:46,4; 3. Werner Mühl/Sebastian Kröninger, BMW E36 compact 29:15,8; 4. Alois Scheidhammer/August Regner (MSC Emmersdorf) Opel Astra H GTC 30:25,9; 5. Marcus Ederer/Anita Winnik (MSC Mamming) BMW E28 M5 30:44,1.

Gruppe H/Klasse 14: 1. Werner Jetzt/Ramona Kees, Fiat 131 JRT 29:02,7; 2. Florian Plöchinger/Fred Winklhofer (ASC Tiefenbach) VW Golf II 29:43,2; 3. Karl Schafhauser/ Sandra Hauner (Hotrost Team) VW Golf III 29:51,3.

Gruppe H/Klasse 13: 1. Raffael Sulzinger/Barbora Holicka (MSC Dreiburgenland) Ford Fiesta R2 30:42,7; 2. Frank Herrmann/Inge Schilp, VW Golf 32:51,8.

(Quelle: PNP)

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Informationen zur Nennliste

Wir freuen uns über den großen Zuspruch zu unserer Oster-Rallye. Wir weisen jedoch darauf hin, dass eine Nennung erst mit dem Eingang des Nenngeldes gültig ist. Unbezahlte Nennungen wandern daher an das Ende der Warteliste und werden bei der Vergabe der Startnummern nicht berücksichtigt.

Da es im Vorfeld immer wieder noch zu Absagen kommt, besteht auch für Teams auf der Warteliste eine gute Aussicht auf eine Startmöglichkeit. Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten alles dafür tun, dass wir möglichst allen Teams mit ernsthafter Startabsicht einen Startplatz zuteilen können.

Zahlunsgeingänge werden im 24h-Takt überprüft

Startnummern-Vergabe

Die besten 15 Teilnehmer in der Gesamtwertung des Vorjahres erhalten (ggf. nach DMSB-gesetzten Fahrern) die ersten Start-Nummern. Danach werden einige Teams eingesetzt, die durch gute Gesamt-Platzierungen aus den letzten Jahren bekannt sind. Dahinter erfolgt die Startnummernvergabe ohne Ausnahme nach Gruppen/Klassen und Nennungseingang.

Natürlich wird es bei möglicherweise über 100 Teams immer einige geben müssen, die sehr hohe Startnummern erhalten. Dies ist keinesfalls eine Geringschätzung der fahrerischen Qualitäten.

Wir werden wieder unser Möglichstes tun, damit alle Teams gleichwertige Voraussetzungen auf der Strecke vorfinden. In den letzten Jahren hat sich auch immer wieder gezeigt, dass auch mit einer hohen Startnummer vorderste Plätze in der Gesamtwertung möglich sind. Mit dieser nachvollziehbaren Regelung versuchen wir, eine möglichst gerechte Lösung für alle zu finden und eine Behinderung schneller Fahrzeuge z.B. auf Rundkursen zu vermeiden.

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Sehr geehrte Damen und Herren,
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vielen Dank für Ihre Mails, die uns bzgl. der momentanen Situation in Bezug auf die Bearbeitungsdauer des KFP´s erreichten.

Da derzeit durch die Vielzahl von KFP-Anträgen mit einer längeren Bearbeitungszeit gerechnet werden muss, erhalten Fahrzeuge, welche die nachfolgenden Bedingungen erfüllen eine vorläufige befristete Startberechtigung (KFP-Vorabbestätigung):

Bedingungen:

- alle nach StVZO vorgeschriebenen Einträge in den Fzg.-Papieren sind vorhanden

- es wird kein Sondergutachten nach Paragraph 70 StVZO benötigt


Diese Bestätigung wird durch die DMSB-Geschäftsstelle Abt: Technik ausgestellt sobald ein Antrag auf einen DMSB-Kraftfahrzeugpass beim DMSB vorliegt und sich in Bearbeitung befindet. Die Bestätigung ist befristet auf 2 Monate ab Tag Ihrer Ausstellung.

Muster der „Eingangsbestätigung zum Antrag auf einen DMSB-Kraftfahrzeugpass für Fahrzeuge mit Straßenzulassung (KFP)“. Der Teilnehmer hat diese Bestätigung bei der Dokumentenabnahme vorzulegen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin eine erfolgreiche Vorbereitung und eine unfallfreie und erfolgreiche Veranstaltung.

Beste Grüße / Kind regards

Mischa Eifert
Koordination Automobilsport

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