Regionale Rallye-Asse vor Rekordkulisse im Spitzenfeld

Mit einem neuen Zuschauerrekord und einem Favoritensieg von Hermann Gaßner jun. endete die elfte Auflage der ADAC Oster-Rallye Tiefenbach. Tiefenbachs Bürgermeister Georg Silbereisen ließ es sich wieder nicht nehmen, die 87 aus Deutschland und Österreich angereisten Teams im Rallyezentrum bei der Firma Gienger persönlich auf die Reise zu schicken.

Christian Altmann, Debütant als Rallyeleiter, zeigte sich rundum zufrieden mit dem Ablauf der diesjährigen Veranstaltung: „Nach viel Arbeit im Vorfeld und etwas Glück mit dem Wetter konnten wir die Rallye von Anfang bis zum Ende absolut im Zeitplan durchziehen. Es gab erfreulicherweise keinen einzigen Unfall, nur ein paar technische Ausfälle. Sehr erfreulich ist auch, dass wir noch mehr Zuschauer als im letzten Jahr sowohl an der Strecke als auch im Rallyezentrum begrüßen durften. Insgesamt sahen 69 Teams das Ziel.

Gleich zu Beginn entbrannte ein spannender Kampf um die Führung bei der Oster-Rallye. Die erste Bestzeit setzten Rudi Reindl/Michael Ehrle im Gruppe H Mitsubishi Lancer Evo VII vor Anton Werner/Ralph Edelmann (Audi Ur- Quattro) und Hermann Gaßner jun./Ursula Mayrhofer (Mitsubishi Lancer Evo X). Auf den Plätzen folgten Fritz Köhler/Petra Hägele (BMW M3) und die Lokalmatadoren Florian Plöchinger/Caroline Kohl (VW Golf II) und Alois Scheidhammer/Hendrik van Schrick (Opel Astra GTC).

Dies wollte Gaßner keineswegs auf sich sitzen lassen und setzte gleich auf WP 2 seine erste Bestzeit, vor Reindl, Werner, Plöchinger, Köhler und Mario Stinglwagner/Daniel Schaffer (BMW M3 Compact). Gaßner schien sich nun so richtig warm gefahren zu haben und fuhr auch auf dem knapp 9 km langen Zuschauerrundkurs Ranzing Bestzeit vor Köhler, Reindl, Plöchinger, Werner und Reinhard Honke/Michael Heinze (Subaru Impreza). Zur Halbzeit führte Gaßner sieben Sekunden vor Reindl, Köhler, Werner, Plöchinger und Honke.

Nach dem Regrouping bei der Fa. Gienger dann gewohntes Bild an der Spitze: Gaßner erneut mit knapper Bestzeit vor Reindl, Plöchinger, Honke und Michael Pfeiffer/Thomas Schöpf im Gruppe G Subaru Impreza und Werner. Auf der anschließenden 4,4 km langen Prüfung dann nochmals ein Ausrufezeichen von Gaßner, der diese mit fünf Sekunden Vorsprung auf Reindl erneut für sich entscheiden konnte. Auf den Plätzen 3, 4 und 5 folgten Werner, Köhler und Plöchinger. Diese Reihenfolge spiegelte auch den Gesamtstand nach WP 5 wider. Eine starke Leistung lieferte auch Raffael Sulzinger im Ford Fiesta R2, er belegte auf der WP 5 Platz 6.

Auch auf der letzten Wertungsprüfung an diesem Tag ließ Gaßner nichts mehr anbrennen, setzte erneut klare Bestzeit und fuhr letztendlich mit 24 Sekunden Vorsprung einen relativ ungefährdeten Sieg ein. Den zweiten Platz sicherte sich Reindl knapp 12 Sekunden vor Köhler. Anton Werner, welcher vor der letzten WP noch auf Platz drei im Gesamtklassement lag, musste die Rallye nach einem technischen Defekt vor WP 6 vorzeitig beenden. Rang 4 ging an Plöchinger noch vor den Subarus von Honke und Pfeiffer. Platz 7 belegte am Ende ein weiterer Lokalmatador, Heinz Draxinger mit Co-Pilot Tobias Thaler ebenfalls auf Subaru Impreza. Die Plätze 8, 9 und 10 gingen an Scheidhammer, Sulzinger und Karl Schafhauser/Joachim Geiger (VW Golf III).

Die Gruppe CTC befand sich fest in österreichischer oder auch Kitzbühler Hand. Alfons Nothdurfter/Rudi Nothdurfter (Ford Sierra Cosworth) siegten hier vor Alfons‘ Sohn Manfred Nothdurfter und Co-Pilotin Christina Kohl (Ford Escort MK 1 RS 2000) und waren damit gleichzeitig bestes ausländisches Team. Die mit 26 Startern mit Abstand am stärksten besetzten Klasse F/N 8 gewannen Timo Weigert/Jasmin Tarim (Honda Civic) vor Felix und Valentin Herbold (Honda Civic) und Timo und Maximilian Thaller (BMW 318 is). Ebenfalls Klassensieger waren Jochen Krieger/Wilhelm Stolle (VW Polo GTI, F/N 9). Pech hatten dagegen zwei Mitfavoriten: Roland Macht/Klaus Roßdeutscher (Mitsubishi Lancer Evo VI) und Robert Grübl/Josef Wallner (Subaru Impreza) mussten ihre Boliden nach technischen Defekten vorzeitig abstellen.

(PNP)

Kommentar abgeben

Informationen zur Nennliste

Wir freuen uns über den großen Zuspruch zu unserer Oster-Rallye. Wir weisen jedoch darauf hin, dass eine Nennung erst mit dem Eingang des Nenngeldes gültig ist. Unbezahlte Nennungen wandern daher an das Ende der Warteliste und werden bei der Vergabe der Startnummern nicht berücksichtigt.

Da es im Vorfeld immer wieder noch zu Absagen kommt, besteht auch für Teams auf der Warteliste eine gute Aussicht auf eine Startmöglichkeit. Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten alles dafür tun, dass wir möglichst allen Teams mit ernsthafter Startabsicht einen Startplatz zuteilen können.

Zahlunsgeingänge werden im 24h-Takt überprüft

Startnummern-Vergabe

Die besten 15 Teilnehmer in der Gesamtwertung des Vorjahres erhalten (ggf. nach DMSB-gesetzten Fahrern) die ersten Start-Nummern. Danach werden einige Teams eingesetzt, die durch gute Gesamt-Platzierungen aus den letzten Jahren bekannt sind. Dahinter erfolgt die Startnummernvergabe ohne Ausnahme nach Gruppen/Klassen und Nennungseingang.

Natürlich wird es bei möglicherweise über 100 Teams immer einige geben müssen, die sehr hohe Startnummern erhalten. Dies ist keinesfalls eine Geringschätzung der fahrerischen Qualitäten.

Wir werden wieder unser Möglichstes tun, damit alle Teams gleichwertige Voraussetzungen auf der Strecke vorfinden. In den letzten Jahren hat sich auch immer wieder gezeigt, dass auch mit einer hohen Startnummer vorderste Plätze in der Gesamtwertung möglich sind. Mit dieser nachvollziehbaren Regelung versuchen wir, eine möglichst gerechte Lösung für alle zu finden und eine Behinderung schneller Fahrzeuge z.B. auf Rundkursen zu vermeiden.

Online-Nennung

Nachdem die Nennung gesendet wurde, erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link zur Bestätigung/Verifizierung.
Erst nach der Verifizierung wird die Nennung freigeschaltet.
Sie können wählen, wer die E-Mail erhalten soll (Fahrer/Beifahrer oder beide).

In der E-Mail ist ein weiterer Link mit Zugangsdaten enthalten mit welchem man die Nennung anpassen kann.
Sollten Sie die E-Mail nicht erhalten, prüfen Sie bitte Ihren Spam/Junk-Ordner.

Die Zusendung eines Nennformulars ist nicht mehr notwendig.
Dieses wird bei der DOKU-Abnahme unterschrieben.

KFP-Vorabbestätigung

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Veranstalter,

vielen Dank für Ihre Mails, die uns bzgl. der momentanen Situation in Bezug auf die Bearbeitungsdauer des KFP´s erreichten.

Da derzeit durch die Vielzahl von KFP-Anträgen mit einer längeren Bearbeitungszeit gerechnet werden muss, erhalten Fahrzeuge, welche die nachfolgenden Bedingungen erfüllen eine vorläufige befristete Startberechtigung (KFP-Vorabbestätigung):

Bedingungen:

- alle nach StVZO vorgeschriebenen Einträge in den Fzg.-Papieren sind vorhanden

- es wird kein Sondergutachten nach Paragraph 70 StVZO benötigt


Diese Bestätigung wird durch die DMSB-Geschäftsstelle Abt: Technik ausgestellt sobald ein Antrag auf einen DMSB-Kraftfahrzeugpass beim DMSB vorliegt und sich in Bearbeitung befindet. Die Bestätigung ist befristet auf 2 Monate ab Tag Ihrer Ausstellung.

Muster der „Eingangsbestätigung zum Antrag auf einen DMSB-Kraftfahrzeugpass für Fahrzeuge mit Straßenzulassung (KFP)“. Der Teilnehmer hat diese Bestätigung bei der Dokumentenabnahme vorzulegen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin eine erfolgreiche Vorbereitung und eine unfallfreie und erfolgreiche Veranstaltung.

Beste Grüße / Kind regards

Mischa Eifert
Koordination Automobilsport

Deutscher Motor Sport Bund e.V.
Hahnstraße 70

D-60528 Frankfurt

Tel: 0 69 / 63 30 07 40
Fax:n0 69 / 63 30 07 30
PC-Fax:b0 69 / 63 30 07 66 40
E-Mail: meifert@dmsb.de
Internet: www.dmsb.de