Sensation bei der Oster-Rallye

Die ADAC Oster-Rallye in Tiefenbach schreibt Motorsport-Geschichte. Zum 10-jährigen Jubiläum bietet sie neben spannendem Motorsport eine Weltneuheit: Den Start eines Elektrofahrzeuges im Rahmen einer Rallyeveranstaltung! Eingesetzt wird ein Tesla Roadster, ein Elektro-Sportwagen. Kein Hybridfahrzeug also, sondern ein Auto mit reinem Elektroantrieb. Damit halten die alternativen Antriebssysteme im Rahmen des Forschungsprojektes E-Wald auch Einzug in den Rallyesport.

Den Stein ins Rollen brachte Dominik Fischer, Eingeweihten bekannt als Rallye-Fahrer im HJS-Diesel-Cup und Mitropa-Rallye-Cup, zurzeit Student an der Hochschule Deggendorf. Diese ist federführend im Rahmen des Projektes E-Wald mit der Erprobung und Erforschung von Elektro-Antriebssystemen befasst. Hier werden der Roadster und weitere Fahrzeuge regelmäßig im Straßenverkehr betrieben, um entsprechende Daten zu sammeln. Der Verantwortliche des Forschungsprojektes, Franz Reimer, erteilte für den sportlichen Einsatz seine Zustimmung. Und Franz Plöchinger, Kfz-Sachverständiger und Organisationsleiter bei der Tiefenbacher ADAC-Oster-Rallye, war sofort begeistert von der Idee, das Fahrzeug als Vorwagen einzusetzen.

Der Tesla Roadster zählt dabei zu den spektakulären Vertretern der Elektro-Zunft. Der 215 kW/288 PS starke Elektromotor beschleunigt den 1200 kg leichten Sportwagen in nur 3,7 s von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 200 km/h. Daten also, die so manchen Besitzer eines konventionellen Sportwagens vor Neid erblassen lassen.

Aus der Sicht der Forscher ist interessant, wie sich Batteriesystem und E-Motor bei Volllast-Einsatz auf normalen Straßen bewähren und verhalten werden. Was wäre zur Beantwortung dieser Fragen besser geeignet als der Betrieb auf einer für den öffentlichen Verkehr gesperrten Wertungsprüfung einer Rallye? Gespannt werden Franz Reimer und sein Hochschulteam verfolgen, wie sich z.B. die Reichweite der Batterien, die normalerweise für über 200 km Strom zur Verfügung stellen, bei diesem Einsatz verändern wird.

Mit diesem Einsatz wird erneut demonstriert, dass Motorsport und Umweltschutz kein Widerspruch sind. Hier bietet sich ein ideales Umfeld, um – wie in der Vergangenheit bereits vielfach geschehen – neue Antriebs- und Sicherheitssysteme unter extremen Bedingungen zu erproben. Um den Betrieb des E-Roadsters auch aus der Umweltperspektive perfekt zu gestalten, werden die Batterien in der Pause zwischen den beiden Fahrtabschnitten natürlich mit Solarstrom geladen – in der Halle des Ingenieurbüro Plöchinger, gleich in der Nachbarschaft des Rallye-Zentrums bei der Fa. Gienger im Gewerbegebiet Tiefenbach-Hof. Zuschauer können den Roadster dort vormittags bestaunen – und ab ca. 12:30 Uhr, etwa eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start auf den Wertungsprüfungen auch im Einsatz beobachten.

2 Kommentare

  1. Lucky
    3. April 2012

    Na hoffentlich gibt das Teil auch irgendwie einen Sound von sich.
    Dann wärs ja noch viel schöner, optisch sieht der Tesla ja ganz heiß aus…

    Lucky

  2. Marc
    6. April 2012

    Ich denke nicht, dass man das Summen wie bei ner Straßenbahn als „Sound“ bezeichnen kann… Das Ding sieht wirklich gut aus und die Fahrleistungen sind auch nicht zu verachten, aber ohne Motorensound hat das für mich nichts mehr mit Rallye zu tun.
    Ich drück die Daumen, dass der Akku unter den Bedingungen bis ins Ziel hält und nicht jemand mit nem Stromgenerator zum Laden auf die Strecke kommen muss! :D

Kommentar abgeben

Informationen zur Nennliste

Wir freuen uns über den großen Zuspruch zu unserer Oster-Rallye. Wir weisen jedoch darauf hin, dass eine Nennung erst mit dem Eingang des Nenngeldes gültig ist. Unbezahlte Nennungen wandern daher an das Ende der Warteliste und werden bei der Vergabe der Startnummern nicht berücksichtigt.

Da es im Vorfeld immer wieder noch zu Absagen kommt, besteht auch für Teams auf der Warteliste eine gute Aussicht auf eine Startmöglichkeit. Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten alles dafür tun, dass wir möglichst allen Teams mit ernsthafter Startabsicht einen Startplatz zuteilen können.

Zahlunsgeingänge werden im 24h-Takt überprüft

Startnummern-Vergabe

Die besten 15 Teilnehmer in der Gesamtwertung des Vorjahres erhalten (ggf. nach DMSB-gesetzten Fahrern) die ersten Start-Nummern. Danach werden einige Teams eingesetzt, die durch gute Gesamt-Platzierungen aus den letzten Jahren bekannt sind. Dahinter erfolgt die Startnummernvergabe ohne Ausnahme nach Gruppen/Klassen und Nennungseingang.

Natürlich wird es bei möglicherweise über 100 Teams immer einige geben müssen, die sehr hohe Startnummern erhalten. Dies ist keinesfalls eine Geringschätzung der fahrerischen Qualitäten.

Wir werden wieder unser Möglichstes tun, damit alle Teams gleichwertige Voraussetzungen auf der Strecke vorfinden. In den letzten Jahren hat sich auch immer wieder gezeigt, dass auch mit einer hohen Startnummer vorderste Plätze in der Gesamtwertung möglich sind. Mit dieser nachvollziehbaren Regelung versuchen wir, eine möglichst gerechte Lösung für alle zu finden und eine Behinderung schneller Fahrzeuge z.B. auf Rundkursen zu vermeiden.

Online-Nennung

Nachdem die Nennung gesendet wurde, erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link zur Bestätigung/Verifizierung.
Erst nach der Verifizierung wird die Nennung freigeschaltet.
Sie können wählen, wer die E-Mail erhalten soll (Fahrer/Beifahrer oder beide).

In der E-Mail ist ein weiterer Link mit Zugangsdaten enthalten mit welchem man die Nennung anpassen kann.
Sollten Sie die E-Mail nicht erhalten, prüfen Sie bitte Ihren Spam/Junk-Ordner.

Die Zusendung eines Nennformulars ist nicht mehr notwendig.
Dieses wird bei der DOKU-Abnahme unterschrieben.

KFP-Vorabbestätigung

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Veranstalter,

vielen Dank für Ihre Mails, die uns bzgl. der momentanen Situation in Bezug auf die Bearbeitungsdauer des KFP´s erreichten.

Da derzeit durch die Vielzahl von KFP-Anträgen mit einer längeren Bearbeitungszeit gerechnet werden muss, erhalten Fahrzeuge, welche die nachfolgenden Bedingungen erfüllen eine vorläufige befristete Startberechtigung (KFP-Vorabbestätigung):

Bedingungen:

- alle nach StVZO vorgeschriebenen Einträge in den Fzg.-Papieren sind vorhanden

- es wird kein Sondergutachten nach Paragraph 70 StVZO benötigt


Diese Bestätigung wird durch die DMSB-Geschäftsstelle Abt: Technik ausgestellt sobald ein Antrag auf einen DMSB-Kraftfahrzeugpass beim DMSB vorliegt und sich in Bearbeitung befindet. Die Bestätigung ist befristet auf 2 Monate ab Tag Ihrer Ausstellung.

Muster der „Eingangsbestätigung zum Antrag auf einen DMSB-Kraftfahrzeugpass für Fahrzeuge mit Straßenzulassung (KFP)“. Der Teilnehmer hat diese Bestätigung bei der Dokumentenabnahme vorzulegen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin eine erfolgreiche Vorbereitung und eine unfallfreie und erfolgreiche Veranstaltung.

Beste Grüße / Kind regards

Mischa Eifert
Koordination Automobilsport

Deutscher Motor Sport Bund e.V.
Hahnstraße 70

D-60528 Frankfurt

Tel: 0 69 / 63 30 07 40
Fax:n0 69 / 63 30 07 30
PC-Fax:b0 69 / 63 30 07 66 40
E-Mail: meifert@dmsb.de
Internet: www.dmsb.de